Abstracts

138. ZAEN-Kongress 2020

SEM-022
Dr.med. Bernhard Dickreiter

Alzheimer Demenz
Neue ganzheitliche Präventions- und Therapiestrategien
Freitag, 20.3.2020 – 14:30 bis 18:00 Uhr

Die Alzheimer-Krankheit wird den Zivilisationskrankheiten zugerechnet, die der Definition nach überwiegend durch den modernen Lebensstil bedingt sind. Diese Krankheiten sind durch Medikamente nur symptomatisch zu lindern, ursächlich jedoch nicht zu heilen.
Eine ganzheitliche, systembiologische Sichtweise und Erklärung der Entstehung dieser Krankheit eröffnet neue Konzepte in der Prävention und in der Therapie der Alzheimer-Demenz. Die wesentlichen Bereiche des menschlichen Lebens, wie Ernährung, Bewegung, Stresseinflüsse, Regeneration, soziale Integration, Vermeidung von toxischen Belastungen usw. müssen dabei ihre Berücksichtigung finden. Alle diese Faktoren haben nachweislich schützende oder krankmachende Einflüsse auf den Hippocampus, den Hirnteil, in welchem die Alzheimer-Krankheit beginnt. Im Hippocampus sind jedoch zeitlebens eine Neubildung von Nervenzellen und damit eine Regeneration im Gehirn möglich. Nach der Studie von Prof. Dale Bredesen besteht eine berechtigte Zuversicht mit einer konsequenten Umstellung der Lebensweise und durch die Substitution orthomolekularer Substanzen diese Demenz präventiv zu verhindern und in frühen Stadien sogar ursächlich zu behandeln und damit zu heilen.

SEM-014
Dr.med. Wolfgang Etspüler

Integrative und alternative Onkologie beim Prostatakarzinom

Donnerstag, 19.3.2020 – 14:30 bis 18:00 Uhr

Seit den 1970er Jahren hat sich die Onkologie gut voran entwickelt, so ist die allgemeine Annahme zumindest was die Nichtexperten betrifft. Damals kritisierte Prof. Hackethal die Mainstream-Urologen für ihre Haltung, die Prostata in den frühen Stadien radikal zu entfernen. Wie ist die Situation heute, welche Erkenntnisse aus Studien liegen vor? Die meisten Urologen handeln leitliniengläubig; sind die Leitlinien falsch?
Wo soll der Patient zur Behandlung hin, wenn er anderer Meinung ist?
Was ist „watchfull waiting“ und was „aktive Beobachtung“?
Ein individuelles und stadiengerechtes Vorgehen wird besprochen mit Fallbeispielen. Bitte bringen Sie auch Patientenfälle mit! Ich bin kein Urologe und mache seit 20 Jahren biologische Tumorbehandlung auch bei urologischen Ärzten und Patienten.

SEM-020
Dr.med. Wolfgang Grebe

Burn-Out-Berater
Freitag, 20.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr

Was ist das Burn-Out-Syndrom?
Eine Modekrankheit, Alibi-Diagnose, moderne Form der „vegetativen Dystonie“ oder „nur“ eine Depression, die Vertragsarzt/ärztin wählt, um eine ICD-Klassifikation außerhalb der Z-Nummern zu finden? Das Seminar beantwortet die Fragen: Wie und wo können unsere Patienten professionelle Hilfen erfahren? Warum gibt es einen TSP (Tätigkeits-Schwerpunkt gemäß §27(4-3) der Berufsordnung)? Wie kann man als Arzt ins Burn-Out rutschen? Wie kann der (Haus-) Arzt die Burn-Out-Beratung und Diagnostik in den laufenden Praxisbetrieb einbauen?
Umsetzung
Die Entwicklung eines Curriculums zum Erwerb des Tätigkeits-Schwerpunktes (TSP) „Burn-Out-Berater“ gemäß § 27 (4-3) der Berufsordnung erfolgte mit Dr. Schüler-Schneider (Frankfurt), Prof. Diefenbacher (Berlin), Prof. Scholz (Villach-Klagenfurt) und Dr. Nikisch (Fulda). Der TSP darf u.a. auf dem Praxis-Schild geführt werden.
Die 12 Stufen (+ eigene Entwicklung)
Diagnostik
Swiss-Burn-Out (Zürcher Empowerment)
Entstehung
Zur Entwicklung des BOS werden außer individuellen (Persönlichkeit, Verhalten, Disposition, Elternhaus, Berufsbedingungen, Sozialisation, Ernährung, psycho-soziale Balance etc.) auch Arbeitsplatz-Faktoren angenommen.
So kann Burnout sowohl als Sammelbegriff für psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz dienen, wie für Depressionen bei Erwerbstätigen allgemein. Es muss aber noch eine weitere Komponente dazukommen: die andauernde Überforderung, die zu somatischem und psychischem Leistungsabfall, sowie später zu Depersonalisation und Selbstwertverlust führt!
Warnsignale: Kognitive, emotionale und weitere
Patienten-Beispiele
Ärzte-Burn-Out
Ablauf Burn-Out-Beratung in der Praxis
Abrechnung
Wege zur Besserung
Zusammenfassung:
Burn-Out ist eine Metapher, bei der durch chronische Überforderung und anhaltende körperliche und geistige Erschöpfung die Gefahr der Depersonalisation und des Selbstwertverlusts bestehen. Durch mehr Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und bewährte Praxiskonzepte (Diagnostik, Selbstwert-Manual, Therapie, Vernetzung) können Folgeerkrankungen vermieden und Lebensqualität wieder gewonnen werden.
Einschließlich Zertifikat.

SEM-021
Dr.med.dent. R. Hubertus Hommel

Der Zahn als iatrogener Störfaktor im menschlichen Immunsystem – Einführung in die orale Regulationsmedizin
Freitag, 20.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr

Die moderne Systemmedizin definiert chron. Krankheiten im Zusammenhang mit nosologisch häufig nicht eindeutig identifizierbaren Ätiologien innerhalb von Zeitabläufen. Demnach müssen auslösendes Agens, primärer Ort seiner Einwirkung und der endgültigen Manifestation einer Erkrankung nicht linear-kausal übereinstimmen. Dies betrifft in besonderem Maße die Auswirkungen zahnärztlichen Handelns. Dem entspricht teilweise die mittlerweile universitär definierte Fokalmedizin. Da gemäß einer Studie bei chronisch Kranken über 70% Zahnherde bestätigt sind, können energetisch basierte Zusammenhänge zwischen zahnärztlichen Maßnahmen und Erkrankungen nicht ausgeschlossen werden. Daher ist die orale Systemmedizin unverzichtbarer Bestandteil der Systemmedizin.

SEM-010
Heinz Huber

Grundprinzipien der Heilung und deren Optimierung bei schweren Pathologien
Mittwoch, 18.3.2020 – 14:30 bis 18:00 Uhr

Wie sind wir als Arzt/in und Mensch involviert? Gibt es Grundprinzipien der Heilung, die unser homöopathisches Tun bewusster und damit auch steuerbarer machen? Was können wir tun, um unsere Möglichkeiten, den Patienten zu helfen zu verbessern?
In über 30 Jahren ärztlicher Tätigkeit und v.a. in den letzten 15 Jahren klinisch, homöopathischer Arbeit v.a. mit schweren Pathologien und Krebs haben mich diese Fragen sehr beschäftigt und in einigen Bereichen bin ich den Antworten etwas näher gekommen.
Auf Fragen, die um das Grundprinzip der Heilung kreisen, will dieses Seminar Ideen und Anregungen geben, und vor allem an Fällen mit schwerer Pathologie aufzeigen, wie wir unser therapeutisches Tun für unsere Patienten optimieren können.
Folgende Themen werden Bestandteil der gemeinsamen Arbeit sein:

Das Klassische Physikalisches Weltbild und die Quantenphysik in der Medizin
Die Verbindung von Schulmedizin und Homöopathie im Alltag
Wie könnte Heilung funktionieren?
Die Kunst etwas Unwahrscheinliches zu erreichen
Angst und Vertrauen
Die Rolle der Gedanken und Prognosen
Die Homöopathie als optimales Heilungsprinzip
Die Rolle der Intuition
Verstehen und Verändern im therapeutischen Prozess
Krankes Verhalten, kranke Umgebung , Gifte und Ernährung
Visionen und Lebenssinn, Persönliche Entwicklung
Alles ist Verbunden, wir sind in dem Prozess involviert mit dem Patienten
Mitfühlen und Mitleiden
Die eigenen Grenzen und Ressourcen, Burnoutgefahr
Die Rolle der inneren Ausrichtung, Meditation
Entspannungstechniken im therapeutischen Prozess
Was ist die richtige Therapie für diesen Patienten?
Die Rolle der spirituellen Anbindung
Die Rolle der Liebe
Ganz loslassen und tapfer weiter machen

SEM-034
Heinz Huber

Schlüssel der Liebe „Making Love, aber wie?“
Sonntag, 22.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr

Partnerschaften zerbrechen immer häufiger, die Scheidungsraten sind so hoch wie nie, Partnerkonflikte oder seelische Traumata durch Trennungen sind die häufigsten psychosomatischen Ursachen für Depressionen und auch schwere Erkrankungen. Wir alle wünschen uns liebevolle, erfüllte Partnerschaften und scheitern doch so oft. Was machen wir falsch oder was könnten wir besser machen? Leider helfen gute Vorsätze meist nur kurzfristig, da wir auch von tiefen archaischen Mustern beeinflusst sind, gekoppelt mit den entsprechenden hormonelle Schwankungen und Auswirkungen auf unser Fühlen und Verhalten. Das Seminar will diese Zusammenhänge aufzeigen, insbesondere auch die Abhängigkeit von der Art und Weise wir uns seelisch und körperlich lieben. Dabei geht es auch darum in unserer Gesellschaft bestehende Normen und Anschauungen über „den besten Sex“ anzuschauen, evtl. in Frage zu stellen und andere Möglichkeiten mit einzubeziehen.
Wissen und Erfahrungen von Menschen wie Diana Richardson („Slow Sex“) oder Mantak Chia („Tao der heilenden Liebe“) und Sigrid und Günther Mühlen („Bausteine der Liebe) können uns dabei helfen unsere Beziehungen wieder erfüllter, liebevoller und harmonischer zu machen und positiv auf unsere Lebensgefühl und unsere Gesundheit zu wirken.

SEM-008
Dr.med. Rudolf Inderst

Regulation vor Reparation – dieser Grundsatz naturheilkundlichen Denkens lässt sich durch die regulative Enzymtherapie bei akuten/chronischen Entzündungen und Tumoren verwirklichen
Mittwoch, 18.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr

Die Zielsetzung der naturheilkundlichen Medizin auch bei chronischen Erkrankungen (low-level-Entzündung) ist es, den menschlichen Organismus so weit wie möglich zur Selbstheilung anzuregen (Natura sanat). Analog den Heilungsabläufen bei akuten Entzündungen werden beispielsweise folgende Therapieverfahren verwendet: die Körpertemperatur erhöhende Mechanismen, Pflanzenextrakte, einschließlich der modernen Enzym/Misteltherapie, Zufuhr von Mineralstoffen (Zink, Kupfer, Selen) und Einflussnahme auf das menschliche Mikrobiom (Symbioselenkung).
In jüngster Zeit wird zudem in der klinischen Medizin vermehrt über den Zusammenhang zwischen chronischen Entzündungen und Tumoren geforscht. Aus Sicht der biologischen Medizin gelingt es den Tumorzellen nicht nur die Abwehr, unser Immunsystem, zu umgehen, sondern vielmehr die extrazelluläre Matrix zur Produktion von den das Tumorgewebe nützlichen Substanzen anzuregen, den Abbau von Grundgewebe durch Matrix-Metalloproteasen zu beschleunigen und das Gerinnungspotential zu erhöhen. Dadurch verbessern sich die Möglichkeiten zur Metastasierung der Krebszellen.
In diesem Seminar werden die besonderen Wirkmechanismen der Regulativen Enzymtherapie, und der Symbioselenkung in Kombination mit Spurenelementen bei chronischen Entzündungen und Tumoren dargestellt und an Fallbeispielen erläutert.

SEM-028
Dr.med.dent. Annette Jasper

Kontrovers oder vereinbar? Der Arzt in der persönlichen und digitalen Welt. Möglichkeiten der Nutzbarmachung zum Wohle des Patienten
Samstag, 21.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr

In der Praxis leben wir in der Offline-Welt.
Draußen läuft vieles – wenn nicht gar das Meiste – über die Online-Welt.
Unsere Patienten befragen Dr. Google nach ihren Beschwerden und Therapien.
In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie beide Welten miteinander verknüpfen und für sich und Ihre Praxis am besten nutzen können. Sie lernen Möglichkeiten kennen, die es Ihnen erlauben, beide Welten optimal zu nutzen. Sie erfahren, wie Sie Ihren Patienten eine bessere (Dienst)Leistung liefern können, indem Sie sich der Tools, die uns das Internet und die Social Media bieten, bedienen. Sie erfahren, wie Sie mehr Patienten generieren können, wie Sie den richtigen Patienten bekommen, den Sie sich wünschen, und wie Sie es schaffen, mehr Sichtbarkeit im Netz zu erlangen. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie Patienten besser betreuen können, wenn Sie Ihnen Tools an die Hand geben, mit denen diese Sie im Netz finden. Weiterhin zeige ich Ihnen, wie Sie sogar im Netz als Arzt und Zahnarzt Geld verdienen können – wenn Sie das möchten. Für dieses Seminar benötigen Sie keine Vorkenntnisse. Es wird Sie inspirieren. Lassen Sie sich überraschen.

SEM-026
Prof.Dr.rer.nat. Michael Keusgen

Adaptogene – Pflanzen (und Pilze), die uns stark machen
Samstag, 21.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr

„Burn out“ und andere Überlastungssymptomatiken nehmen im täglichen Arbeitsleben, aber auch im privaten, ständig zu. Aus diesen Gründen erleben Adaptogene (Pflanzen, Pilze und deren Extrakte, die dazu beitragen sollen, sich erhöhten physischen und psychischen Stress-Situationen besser anzupassen) in Form von Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln derzeit einen steilen Aufschwung, wobei das Angebot aus natürlichen Ressourcen kaum noch gedeckt werden kann. In diesem Segment waren Ginseng und Taigawurzel über viele Jahrzehnte die führenden Arzneipflanzen, wurden dann aber sehr rasch von chinesischen Heilpilzen, wie beispielsweise Ganoderma lucidum, sowie Ashwagandha und insbesondere von der Rosenwurz verdrängt. Fernerhin muss in diesem Zusammenhang noch das Chinesische Spaltkörbchen Schisandra chinensis (Sternanisgewächse, Schisandraceae) erwähnt werden. Bei letzterem werden insbesondere die Früchte verwendet, die an Rote Johannisbeeren erinnern und reich an Fruchtsäuren, Vitamin C, phenolischen Substanzen („Schisandrine“) und ätherischem Öl sind. Im Seminar sollen die einzelnen Pflanzen und Pilze sowie die wertbestimmenden Inhaltsstoffe vorgestellt werden sowie die aktuelle klinische Studienlage diskutiert werden.

SEM-024
Dr.med.dent. Hansjörg Lammers

NICO – ein unentdecktes Kieferphänomen und eine gestörte Calciumhomöostase bei chronischen Krankheiten
Freitag, 20.3.2020 – 14:30 bis 18:00 Uhr

Chronische Körperschmerzen, Gesichtsschmerzen, Ängste und Depressionen oder sogar chronische Erschöpfung? In mehr als 70% dieser Fälle weisen Patienten ein Zahnstörfeld auf. Dieses richtig zu erkennen, bedingt Informationen zu folgendem Sachverhalt:
Seit über 100 Jahren werden Zähne wurzelbehandelt und Zahnentfernungen nach gleichem Schema durchgeführt. Das sich durch diese Therapien Kieferhohlräume mit Bakterieninvasionen bilden können ist nur wenigen ZahnÄrzten bekannt. Dies jedoch zu erkennen, bedeutet Kenntnis zu haben von den Möglichkeiten der 3D-Röntgenmethoden und spezifischen Blutmarkern. Im Seminar werden die Faktoren beleuchtet, die diese Hohlräume begünstigen und mit welcher Vorgehensweise diese verhindert bzw. erfolgreich therapiert werden können. Außerdem wird das Wissen von der Calciumhomöostase vertieft, indem auf neuste Forschung zum Sigma Anti-Bonding Molekül Calciumcarbonat (SAC) eingegangen wird, um in der Folge mitochondriale Dysfunktion zu verhüten.

SEM-030
Dr.med. Ralf Oettmeier

Osteoporose – wenn Knochen und Stützsystem schwindet
Samstag, 21.3.2020 – 14:30 bis 18:00 Uhr

Osteoporose (besser: Osteopenie), der schleichende Abbau der Knochenmasse, verläuft zu Beginn meist symptomlos und wird oft erst erkannt, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Die Knochen werden porös und drohen bei der geringsten Belastung zu brechen. Die Lebensqualität der Betroffenen ist durch die Schmerzen und Brüche sehr stark beeinträchtigt. Das Ziel der Behandlung und Prävention ist, den Knochenstoffwechsel anzuregen um dadurch die Knochendichte zu erhalten oder verbessern. Hierzu ist eine wichtige Voraussetzung, die anatomischen und physiologischen Grundlagen zum Knochen zu kennen und dessen Einordnung in funktionelle Zusammenhänge der Ganzheitsmedizin zu kennen. Die Osteoporose ist eine tiefe, chronische Erkrankung unseres Stützsysteme und damit kausal von einer Vielzahl von externen und internen Einflussfaktoren bedingt (Lebensweise, Ernährung, chronische Entzündung, Umweltgifte, Vitalstoffe, Psychosomatik etc.). In diesem praxisnahen Seminar lernen Sie verschiedene Behandlungsansätze, welche von der Komplementärmedizin über Ernährung bis zur Bewegung reichen und den ganzen Menschen und seine Verhaltensweisen berücksichtigt.

SEM-035
Dr.med. Ralf Oettmeier

Erschöpfungssyndrom und chronic fatique
Sonntag, 22.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr

Das chronische Müdigkeitssyndrom wird durch einen dauernden körperlichen und geistigen Erschöpfungszustand mit begleitendem Krankheitsgefühl ausgezeichnet. Die dauernde Müdigkeit führt zu einer Leistungseinbuße und weiteren körperlichen wie auch seelischen Problemen. Die Betroffenen leiden sehr stark und nicht selten wird ihr Leiden nicht oder erst sehr spät erkannt und behandelt. Die Suche nach den Ursachen der Erkrankung steht für eine erfolgreiche Therapie im Vordergrund. Sehr wichtig hierfür ist das ganzheitliche Verständnis zu unserer Lebensenergie im Allgemeinen und hierfür verantwortlichen Organen und Zellorganellen im Speziellen. So können z. Bsp. eine nicht ausgeheilte Infektion, Belastungen von toxischen Substanzen, Unverträglichkeiten, chronische Infektionen, psychoemotionale Faktoren u.s.w. für die Entwicklung des CFS verantwortlich sein. In diesem Seminar werden Ihnen Möglichkeiten zur Ursachenfindung aufgezeigt und anhand von Beispielen, die möglichen komplementärmedizinischen Behandlungsstrategien besprochen.

SEM-009
Dr.medic. Roland Pfeiffer

Der Migräne Detektiv
Ursachen und Heilungsmöglichkeiten von Migräne auf der Spur
Mittwoch, 18.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr

Seminar nach dem gleichnamigen Buch des Referenten.
Die individuellen Ursachen von Migräne sind vielfältig. Erst durch eine ausführliche Anamnese lässt sich systematisch herausfinden, welche Ursachen im Einzelfall vorliegen und welches Behandlungskonzept im jeweiligen Einzelfall erfolgversprechend ist. Der Vortrag beleuchtet die wichtigsten Aspekte anhand von praktischen Fallbeispielen:
. Migräneanfälligkeit und Migräneauslöser,
. Die Rolle von Schleudertraumata, instabiler HWS, Kieferorthopädischen Behandlungen, Vollnarkosen, chronischen Entzündungen, Antibiotika, Zahnherden, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Essgewohnheiten, intermittierenden Hypoglykämien etc.
· die Rolle von Mitochondrien, Hormonen, Neurotransmittern und Neuropeptiden vor Beginn und während des Migräneanfalls
· Zielführende Laboruntersuchungen und apparative Untersuchungen
· Osteopathische Untersuchung unter Berücksichtigung der Einflüsse von Augen, Kauapparat und Füßen auf den Tonus und die Körperhaltung – hieraus folgend die Reprogrammierung von Fehlhaltungen, die Migräne begünstigen. Teilnehmer mit
Migräne sind eingeladen sich im Seminar untersuchen zu lassen
· die Rolle des vegetativen Nervensystems und des Trigeminusnervs und deren Beeinflussung
· mögliche Störfelder im neuraltherapeutischen Sinn und ihre Beseitigung
Es besteht ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen. Wer mag kann gerne als Testpatient teilnehmen.

SEM-012
Dr.med. Monika Pirlet-Gottwald

Mitochondriopathien, Nitrosativer Stress und Chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS): Diagnostik und Therapie
Donnerstag, 19.3.2020 – 9:00 bis 18:00 Uhr

Mitochondrien ihre Funktion, Regeneration und Apoptose sind grundlegend für eine normale Zellfunktion. Schwere (chronische) virale Infekte, Silent-Inflammation, natürlich auch chronischer Stress, fehlerhafte Ernährung und zu wenig oder falsche Bewegung führen zu chronischen Störungen der mitochondrien Energiegewinnung. Die Symptome sind vielschichtig: Schmerzen, insbesondere Myalgien und Kraftlosigkeit bis hin zu Konzentrationsstörungen und dementiellen Symptomen – daher sprechen wir heute von der Myalgischen Enzephalopathie oder -myelitis (ME) (passen d zum ICD-Schlüssel: G93.3) – da auch Zytokine im Gehirnstoffwechsel eine Rolle spielen. Eine differenzierte Stoffwechseldiagnostik, Laborparameter zur Mitochondrienfunktion, dem Glutathionstoffwechsel, der antioxidativen Kapazität und dem Immunsystem zeigen den Weg zu einer nachhaltigen Therapie: Hier fügen sich klassische und moderne naturheilkundlich-physikalische Therapien, eine sinnvolle Ernährungstherapie zu einem umfassenden Behandlungskonzept. So verbessern die Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie und Ozon-Eigenbluttherapie direkt den mitochondrien Glutathionstoffwechsel; orthomolekulare orale oder perenterale Supplementierung die Antioxidative Kapazität und eine schonende Ernährung die immunologische und nervale Dysbalance.
Dieser Kurs ist eine Einführung in ein naturheilkundlich-funktionelles Behandlungskonzept.

SEM-032
Dr.med. Martha Ritzmann-Widderich

Therapeutisches Fasten in der Arztpraxis
Samstag, 21.3.2020 – 14:30 bis 18:00 Uhr

Fasten in verschiedenen Formen erlebt aktuell einen richtigen Hype. Auch in der Laienpresse findet das Thema zunehmend Beachtung. Forschungsergebnisse wie die Anregung von Autophagie und Ketose als Mechanismen der verbesserten Zellregeneration und Verlangsamung von Alterungsvorgängen physisch und mental führen vermehrt zu Nachfragen von Patienten nach entsprechender Information und ärztlicher Begleitung. Dieser Kurs vermittelt Wissen zu Organisation und Durchführung von Fastenkursen nach der Buchinger-Methode in der Praxis niedergelassener Ärzte. Themen sind auch die therapeutischen Wirkungen des Fastens, Indikation/Kontraindikation, Medikamentenanpassung sowie Abrechnungs- und Kooperationsmöglichkeiten mit nichtärztlichen FastenleiterInnen. Sie erhalten schriftliches Kursmaterial einschließlich ausführlicher Schulungsunterlagen für die Patienten.

AKU-007
Dr.med. Michael Rupprecht

Akupunktur und TCM bei Erschöpfungszuständen und vegetativen Beschwerden
Mittwoch, 18.3. und Donnerstag, 19.3.2020 – Mittwoch: 9:00 bis 18:00 Uhr // Donnerstag: 9:00 bis 12:30 Uhr

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist durch ihre ganzheitliche Herangehensweise und ihre energetische Sichtweise von Gesundheitsstörungen prädestiniert zur Behandlung von Erschöpfungszuständen und funktionellen Beschwerden. Diese kommen in der täglichen ärztlichen Praxis häufig vor und sind mit den Methoden der modernen Schulmedizin oft nur sehr unbefriedigend zu therapieren. Das Seminar führt ein in das Verständnis von vegetativen Beschwerden nach den Regeln der Chinesischen Syndromdiagnose und Organlehre.
In einer kleinen Gruppe von maximal 15 Teilnehmern werden TCM-Diagnosen zu ausgesuchten Beschwerdebildern erarbeitet. Durch die Verknüpfung der Therapieformen Akupunktur, Moxibustion, Kräuterrezepturen, Chinesischer Diätetik und Lebensregeln entstehen integrierte Therapiekonzepte.
Das auf die praktische Anwendung hin erstellte Kursskript erleichtert durch konkrete Therapieanleitungen Schritt für Schritt das selbständige Arbeiten in der eignen Praxis nach dem Kurs.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine abgeschlossene Grundausbildung Akupunktur (A-Diplom).

SEM-019
Prof.Dr.Dr.med.habil. Angela Schuh

Wald und Gesundheit – was ist dran?
Freitag, 20.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr

Zahlreiche Effekte auf Körper und Psyche, die ein Waldbesuch hervorruft, sind inzwischen nachgewiesen.
Shinrin-Yoku, zu deutsch Waldbaden oder Waldtherapie ist zurzeit in aller Munde. Was ist dran, wie wirkt das Waldklima, wie erfasst man die Atmosphäre des Waldes und wie setzt man sich ihr aus? Gibt es auch wissenschaftliche Studien, die medizinische Wirkung des Waldes belegen können? Die Seminarleiterin hat im Zuge der Erarbeitung eines Sachbuches für den Springer Verlag die Ergebnisse aller internationaler Studien aufgearbeitet, leitet einen Weiterbildungskurs zum „Wald-Gesundheitstrainer und ist Leiterin mehrerer Projekte zu den Effekten und der Wirksamkeit von waldtherapeutischen Anwendungen.

SEM-023
Prof.Dr.Dr.med.habil. Angela Schuh

“Kuren“ und Rehabilitationsmaßnahmen: Heutige Konzepte und die richtige Beantragung
Freitag, 20.3.2020 – 14:30 bis 18:00 Uhr

Die medizinischen Effekte von „Kuren“ und Rehabilitationsmaßnahmen sind weitgehend gesichert, u. a. für muskuloskelettale Erkrankungen. Auch werden Erkrankungen von Haut, Atemwegen, Herz- und Kreislauf, Verdauungstrakt, Nervensystem, Stoffwechsel oder Frauenkrankheiten erfolgreich behandelt. In der heutigen Kurortmedizin werden zusätzlich die allgemeine Prävention und aktuelle medizinische Themen wie das Metabolische Syndrom, Stress-Symptomatik und Burnout (auch bei bestimmten Berufsgruppen wie Pflegekräften) aber auch das „gesunde Älterwerden“ abgebildet. Sie befasst sich mit der Erstellung und Evaluation zeitgemäßer und auf die heutigen Anfordernisse und gesundheitlichen Themen abgestimmte Konzepte. Beispiele werden in dem Seminar vorgestellt. Zudem sind evidente Effekte von Rehabilitationsmaßnahmen, die nicht in den Kurorten stattfinden, vorhanden.
Trotz der gesicherten auch langfristigen Effekte sind Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen rückläufig. Neben der fälschlichen Annahme, dass es diese nicht mehr gäbe bzw. diese grundsätzlich nicht mehr genehmigt würden, sind weitere Ursachen dafür maßgeblich, die häufig in einer falschen Verordnung durch den Arzt zu finden sind. Das Seminar erklärt die verschiedenen Maßnahmen, wie und mit welchen Formularen sie zu verordnen sind und auf was bei dem Ausfüllen der Anträge zu achten ist, um den Anträgen eine hohe Chance auf Genehmigung zu ermöglichen.

SEM-112
Dr.med. Klaus Truckenbrodt

Psychosomatische Medizin: Die psychosomatische Interpretation von Krankheitsbildern anhand ihrer Topographie – Eine Einführung
Sonntag, 22.3.2020 – 9:00 bis 18:00 Uhr

Dieser Kurstag wendet sich an alle Mediziner, die für ihren Alltag eine simple Gebrauchsanleitung wünschen, in welche Richtung sie bei ihren Patienten anhand von vorliegenden Symptomen noch vorgehen können.
Die Lokalisation von Krankheitssymptomen ist auf der Grundlage unserer vegetativen Nervenversorgung aufgebaut.
Ein erweiterter Blickwinkel auf diese Versorgung ermöglicht Einsicht in die Steuerung, emotionale Zusammenhänge und hilft somit in der Therapie. Auch physiologische Begleitumstände in den gleichen vegetativen Segmenten werden dann rekonstruierbar. Die Entstehung von Symptomen ist einfach nachvollziehbar und orientiert sich direkt an der Anatomie des Körpers. Auf diese Art lässt sich die ‚Körpersprache‘ gut erkennen und lesen.

SEM-027
Dr.med. Jürgen von Rosen

ALTES und BEWÄHRTES aus der LANDARZT-PRAXIS
Samstag, 21.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr

Wer macht noch Blutegelbehandlung, Aderlass, blutiges Schröpfen, Bauchbehandlungen etc. in seiner Praxis? Nur noch sehr wenige. Dabei haben wir mit diesen und vielen anderen Methoden grundlegende Verfahren zur Hand, mit denen besonders auf das Bindegewebe, das Lymphsystem und somit auf die „Toxin-Ausleitung“ (Reckeweg) eingewirkt werden kann. Jede erfolgreiche Therapie muss auf dieses Grundlagenwissen zurückgreifen. Früher haben die Ärzte „behandelt“, d.h. „mit der Hand“ gearbeitet. Heute haben sie sich zu „Verschreibern“ und Geräte-„Anstellern“ entwickelt. Früher konnten wir „schreiben und rechnen“, heute nur noch „tippen“. Es ist gut, wenn Ärzte wieder lernen, mit ihren Händen zu arbeiten und die Menschen zu „berühren“.

SEM-029
Dr.med. Jürgen von Rosen

Das tiefe Unterbewusstsein (Theta-Zustand), das „Nicht-Denken“ und die Entwicklung des „Inneren Arztes“ (mit praktischen Übungen)
Samstag, 21.3.2020 – 14:30 bis 18:00 Uhr

Wir wollen alle einen tiefen Frieden im Herzen haben, glücklich sein und harmonisch leben. Alles hängt von uns selbst ab. Wenn wir uns in der Tiefe unseres Herzens verändern, dann erreichen wir Frieden, Glück und Harmonie. Das tiefe Unterbewusstsein, der Theta-Zustand stellt eine Verbindung zum Quantenfeld/Universum Gott her. Da wir Gottes Kinder sind haben wir auch göttliche Fähigkeiten. Die wollen wir in diesem Seminar durch Theorie und Übungen erreichen.

SEM-033 / SEM-036
Dr.med.dent. Hubertus von Treuenfels

Über kinetische Kettenwirkungen bei Kiefer-, Kopf- und Rückenschmerzen und ihre Therapie
Samstag, 21.3.2020 – 14:30 bis 18:00 Uhr Teil 1
Sonntag, 22.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr Teil 2

Der Mensch bewegt seinen Mund, Kiefer und Körper weitgehend autonom, d. h. unbewusst und unwillkürlich. Durch die belastenden Anforderungen und Unruhen des Alltags „entgleisen“ viele seiner Muskelfunktionen leicht: Zähnepressen, Bruxismus, Verspannungen und andere Dyskinesien sind typisch für diese „hausgemachten“ Organisationsstörungen.
Wer kann die Betroffenen von den Beschwerden, die mit „falschem“ Schlucken, Atmen, Kauen und Sprechen einhergehen, den Schmerzen, der Fehlhaltung, Verkrampfung, Verhärtung (oder Verbissenheit?) befreien? Nur sie selbst, allerdings oft nicht ohne Hilfe von außen. Die Frage ist nur:
-Wie bringen wir als Behandler unsere Patienten dazu, dass sie sich mittels eines Biognathors
und/oder der Padovan-Übungen selbst umorganisieren, reorganisieren, und zwar unbewusst und
unwillkürlich (reflektorisch)?
-Wie machen wir es möglich, dass sie „nur“ noch die Möglichkeit haben, nicht das „Falsche“ zu tun?
– Welche Kenntnisse, Handgriffe und Instrumente brauchen wir, um sie durch „richtige“ Bewegungen
zu führen, stützen (schützen) stimulieren und motivieren, damit ihre Beschwerden, besonders
Schmerzen, nachlassen?
Der Biognathor, eine grazile und unauffällige Variante des Bionators, lässt sich mühelos, auch tagsüber tragen. Mit seinem Doppeleffekt ermöglicht er eine natürliche und definitive Bisskorrektur bei gleichzeitiger Repositionierung der Kiefergelenke. Er unterscheidet sich von den üblichen Aufbissschienen, weil er durch seinen lose beweglichen Sitz zu gesunden Gelenkbewegungen führt. Dadurch entsteht in der Regel ein reflektorischer Loslasseffekt: Zähne-, Zungen- und Lippenpressen, Knirschen, Wangensaugen u. a. Parafunktionen, die von Muskelverspannungen und Schmerzen begleitet werden, lassen nach. Zahnreihen und Gelenke, auch die der Halswirbelsäule, werden entlastet, Geräusche (bes. Knacken) sowie Einschränkungen der Kiefer-, Kopf- und Körperbewegungen werden vermindert oder ausgeschaltet. Begleitende mund- und körpermotorische Übungen (Neurofunktionelle Reorganisation nach Padovan) sind ein wichtiger Bestandteil dieser neuen Systemischen Behandlungskonzeption. Dazu gehört hauptsächlich die Anwendung des Saugtrainers, der „Kaunudel“ und des Kauknöchelchens neben anderen Übungen zur Tonus-Regulierung, Koordinierung und Harmonisierung der Mund-, Kiefer-, Gesichts-, Hals-, Nacken-, Schulter- und Rumpfmuskulatur. Kommentar einer Patientin: „Wieder richtig essen und schlafen zu können ist wie ein neues Leben!“

SEM-013
Dr.med.dent. Bodo Wettingfeld

Die Betrachtung der Mundhöhle aus ganzheitlich ärztlicher Sicht
Donnerstag, 19.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr

Aus einer fast vierzig jährigen Erfahrung erlebe ich darin einen zweifach stiefmütterlichen Aspekt. Zum einen auf Seiten der Ärzte, sich die Bedeutung der Mundhöhle für eine ganzheitliche Schau nicht voll erschlossen zu haben. Sowie bei den Zahnärzten, die in der universitären Ausbildung und der sich anschließenden praktischen Tätigkeit mit diesem Gedankengut kaum in Berührung kommen.
Das Seminar möchte die Kollegen hier abholen und einen gemeinsamen therapeutischen Ansatz entwickeln. Dieser geht davon aus, dass an jedem Zahn ein Teil des ganzen übrigen Menschen hängt.
So können allgemeinmedizinische Krankheiten in Bezug zu Störungen im Zahn-Mund- und Kieferbereich gesetzt und diese wiederum zahnärztlich viel tiefer erfasst werden.
Basis dazu sind Grundlagen der Traditionell Chinesischen Medizin und das Zahnschema nach Voll und Kramer mit den Verbindungen der Zähne zu den Teilen des Körpers.
`Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul´, sagt der Volksmund.
Die Pferdehändler beurteilen den Gesundheitszustand der Tiere aus der Mundhöhle.
Kann eine solche Betrachtungsweise auch den Ärzten und Zahnärzten Orientierung geben?
Gibt es dazu Diagnose- oder Therapiemöglichkeiten?

Die moderne Physik erklärt uns, dass alles miteinander verbunden ist, sich entspricht und gegenseitig beeinflusst. So sind Rückschlüsse möglich, vom Kleinen – der Mundhöhle – zum Großen – dem Körper – und umgekehrt. Einfache diagnostische Methoden wie die Betrachtung der Zunge oder Therapien über reflektorische Akupunktursysteme nähren die Paradigmen der Physik.
Die Beschäftigung mit diesem Weltbild ergänzt eine ärztliche Praxisstruktur bereichernd. Sie erweitert das Selbstverständnis der Zahnärzte um die ärztliche Komponente und gibt den Bedürfnissen der Patienten nach einem solchen Vorgehen Befriedigung.

SEM-017
Dr.med.dent. Bodo Wettingfeld

Ohrakupunktur nach dem Vier-Punkte-System
Donnerstag, 19.3.2020 – 14:30 bis 18:00 Uhr

Das spezielle an diesem System ist der Ansatz, mit den gleichen Punkten die unterschiedlichsten Krankheitsbilder zu behandeln und nicht wie bisher für unterschiedliche Krankheitsbilder verschiedene Punktkonzepte zu lernen.
Als Essenz meiner Ausbildung bei fast allen namhaften Referenten der Ohrakupunktur habe ich begonnen vor gut 20 Jahren mit diesem System zu arbeiten. Die Behandlungserfolge waren oft besser und nachhaltiger, als mit dem herkömmlich gelernten Vorgehen. So habe ich nach geraumer Zeit Mut gefasst, diese Methode auch in Seminaren weiter zu geben und die Rückmeldung vieler Teilnehmer hat mir die außerordentliche Effizienz bestätigt.
Basis ist ein ganzheitliches Denkmodell auf dem Boden der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM). Darin wird Schmerz beschrieben als Schrei des Organismus nach fließender Energie. Mittels dieser Technik wird die Energie wieder zum Fließen gebracht, was für den Patienten oftmals als Sekundenphänomen erlebbar ist.
Da die Methode den Anspruch hat harmonisierend in den energetischen Haushalt des Organismus einzugreifen, kann sie bei jedem Krankheitsbild unterstützend eingesetzt werden, denn jedes Symptom, ist für mich Ursache einer Dysbalance im Bereich des Energiekreislaufes der TCM.
Neben der theoretischen Basis werden die vier Punkte vorgestellt und das therapeutische Vorgehen beschrieben. Beispiele aus dem praktischen Behandlungsalltag sorgen für die thematische Abrundung und schaffen Sensibilität und Motivation, sich mit dieser Methode praktisch zu beschäftigen.

BEG
Regina-Elisabeth Willems

Verjüngungsübungen der chineschischen Kaiser Hui Chun Gong
Freitag, 20.3. / Samstag, 21.3. / Sonntag 22.3.2020 – jeweils von 8:00 bis 8:45 Uhr

Die bis vor einiger Zeit geheim gehaltenen, besonders raffiniert ausgeklügelten Qi Gong Übungen kann der weltweit vernetzte Mensch heute bewusst an sich selbst erfahren. Ich lade Sie ein einige energetisierende Bewegungs- und Atemabläufe spielerisch und leicht miteinander zu praktizieren. Der Geist kommt zur Ruhe, Lebensfreude wird eingeladen, Konzentration auf die hormonellen, regenerierenden Funktionen erzeugt, es entsteht eine innere Haltung und Bewusstheit in betont langsamen, aufeinander abgestimmten Bewegungen, die das QI, den Energiefluss anregen zu erspüren.
Wir leben seit 100 Jahren etwa vorwiegend in Häusern, genießen wir beim Kongress die Chance draußen in angenehmer Umgebung zu üben. Diese Übungen lassen sich leicht in jeden Praxisalltag integrieren, auch drinnen, ohne meist nicht vorhandene Extrazeit zu beanspruchen. Sie sind so geschickt aufgebaut, dass Sie auch ohne großen räumlichen Aufwand durchgeführt werden.
In unserem Kulturkreis gehen wir davon aus, dass Körper, Seele und Geist sich gegenseitig bedingen. Psychisch stabil sind in der Regel Menschen, die allen Forderungen der klassischen Naturheilverfahren lebensbejahend gerecht werden. Dies spiegeln die 5 Säulen nach Pfr. Kneipp wieder. Mit gewissen Ritualen und Rhythmus bleibt Zeit für das gewisse Etwas, was ein gelingendes Leben ausmachen kann.

BEG
Regina-Elisabeth Willems

Vital mit energetisierenden Übungen
Freitag 20.3. / Samstag 21.3.2020 – jeweils 13:30 bis 14:15 Uhr

Psychisch leidend sind die, die sich stark über- oder unterfordern ohne sich dessen bewusst sein zu müssen. Neben all den anderen weisen Schritten kann die sanfte, sinn-volle Bewegung wieder dazu beitragen sich besser wahrzunehmen, und es ist nie zu spät mit etwas Wohltuendem zu beginnen. Hier darf jeder starten in einen gelingenden Kongressnachmittag- und Abend.

SEM-015
Dr.med. Ulrich Woestmann

Naturheilkundliche Behandlung rheumatischer Erkrankungen – Beispiele aus der Praxis
Donnerstag, 19.3.2020 – 14:30 bis 18:00 Uhr

Die Therapie rheumatischer Erkrankungen ist selten ursachenbezogen, sondern wird meist rein symptomatisch angewendet. Als Basistherapie kommen dann NSAR, Steroide und in der Folge Biologica in Frage. Was aber bieten die Naturheilverfahren? Welchen Stellenwert haben sie und welche sind sinnvoll einzusetzen? Von Akupunktur über Ernährungsumstellung aufgrund nachgewiesener Unverträglichkeiten, Enzyme, Mikrobiologische Therapie, Ozon-Sauerstoffbehandlung und hochdosiertes Vitamin C und Vitamin D und homöopathische Medikamente wird die Wirkung anhand von Beispielen erklärt.

SEM-018
Sebastian Wurster

Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht (für Anfänger und Fortgeschrittene)
Freitag, 20.3.2020 – 9:00 bis 12:30 Uhr

In dem Seminar wird die zurzeit in allen Medien präsente Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht vorgestellt. Erlernen Sie anhand effektiver Techniken, die sofortige Wirkung der Schmerzreduktion und Bewegungsverbesserung. Sie erhalten einen Einblick in die neurologische Wirkung der Therapie und erhalten neben den einfach anzuwendenden Techniken eine komplette Übungsanleitung für den Patienten.
Dieser Kurs vertieft zum Einen vorhandene Kenntnisse und ist aber auch für komplette Neuanfänger ohne Vorkenntnisse angedacht.
Ziel ist neben einen Einblick in eine der effektivsten manuellen Schmerztherapien auch die Verbesserung eigener körperlichen Beschwerden.


Jetzt Teil des 138. ZAEN-Kongresses werden

Erleben Sie den Kongress auf ganz persönliche Art, knüpfen Sie Kontakte und bilden Sie sich weiter.
Alles an einem Ort, mit unseren qualifizierten Dozenten.

Anmelden