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Psychische Traumata und Kränkungen können nicht nur eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), sondern auch Depressionen, chronische Schmerzerkrankungen und funktionelle Störungen verursachen. Derzeit sind zur Behandlung der PTBS nur EMDR und kognitive Verhaltenstherapie evidenzbasiert. Die übrigen bisher üblichen psychotherapeutischen Verfahren zeigen wenig Evidenz für Wirksamkeit. Die Behandlung mit Akupunktur wird zunehmend erforscht, allerdings existierte bisher keine differenzierte Methode.

Die EX.TRACT-Methode stellt eine neue sehr effiziente und schnell wirksame Möglichkeit für psychische Traumatisierungen und lebensentscheidender Kränkungen dar, bei der Akupunktur in fünf Schritten mit Psychotherapie kombiniert wird. Dabei wird direkt, während der Traumaexposition mittels Akupunktur das Unbewusste, das Vegetativum und das limbische System so beeinflusst, dass das traumatische Erlebnis seine emotionale Bedeutung und Wirkung verliert.

Da sich diese Methode auch in der Behandlung psychischer Störungen vor und nach der Geburt wie der postpartalen Depression bewährt, wird auch dieses Thema im Kurs besprochen.

Die Methode wird theoretisch, mit Fallbeispielen und praktisch an Patienten gelehrt. Damit kann sie – unabhängig vom bisher praktizierten Akupunkturstil – umgehend erfolgreich eingesetzt werden, wie die mehrjährige Erfahrung zeigt.

10 Fortbildungspunkte beantragt

Pausen:
10:30 – 10:45
13:00 – 14:00
15:30 – 15:45

Von: Dr. med. Jürgen Schottdorf

Preise
DÄGfA-Mitglied
190.00
Nichtmitglied
240.00
DÄGfA-Mitglied Student
95.00

Fr, 20.03.2026 09:00 – 18:00 Uhr

10 Fortbildungspunkte beantragt
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